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Obwohl Ramey Hughes erst 22 ist, wird sie schon krass von Gott gebraucht. In etwa zehn Nationen hat Sie schon für Ihn und das Evangelium gedient und ausserdem schon 2 CD's aufgenommen. Sie jagt ihrem himmlischem Vater nach und folgt Ihm dabei an ganz irdische Ort. Egal, ob Kneipe oder Kanzel, Kalunke oder Kathedrale, sie hat ein Ziel: dass sich Jesus zeigt und die Herzen der Menschen erleuchtet. Sie ist ein prophetischer Musiker, mit dem Feuer eines Evangelisten, dem Herzen eines Anbeters und dem Instinkt, andere auszurüsten. Zur Zeit wohnt sie in North Carolina und arbeitet dort mit MorningStar Ministries and Publications.
Teil I
Hast du schon jemals das Gefühl gehabt, dass du noch einmal wiedergeboren werden müsstest? Für eine Geburt ist zuerst eine Schwangerschaft nötig. Für eine Schwangerschaft ist zuerst eine intime Beziehung nötig. Für eine reine und echte intime Beziehung ist zuerst eine Hochzeit nötig. In der jüdischen Tradition baut der Mann, bevor er seine Braut heiratet, ein Haus für sie und ihn. Den Schlüssel zu diesem neuen Heim und neuer Geburt für uns als Gläubige finden wir in Psalm 87.
„Von Zion aber wird gesagt werden: Mann für Mann ist darin geboren. Und der Höchste, Er wird es befestigen. Der HERR wird schreiben beim Verzeichnen der Völker: Dieser ist dort geboren. " (Psalm 87:5-6 Elberfelder)
Warum wird der Herr in seinem Buch erfassen, wer in Zion geboren ist und wer nicht? Warum und wie plant er es zu „befestigen"? Was ist Zion und wie wird man dort „geboren"? Wenn wir beginnen das Geheimnis dieser Schriftstelle zu enthüllen und zu sehen, was es für unser Leben bedeutet, wollen wir uns zuerst einmal anschauen, was Zion eigentlich ist.
Was ist Zion?
Zu den Tagen Davids war Zion der Ort, wo die Lade der Gegenwart Gottes ruhte. Nachdem die Bundeslade jahrelang gefangen gehalten wurde, errichtete der Herr Sein Heiligtum auf diesem heiligem Berg. Dadurch konnte Sein heiliges Volk hinaufsteigen, um seinen Schöpfer und Gott zu anbeten. Der Berg Zion war damals, und repräsentiert heute, die offenbare Gegenwart Gottes. Psalm 76:2-3 sagt:
„Bekannt ist Gott in Juda ... und Seine Wohnung [ist] auf dem Zion. "
„Denn der HERR hat Zion erwählt, hat ihn begehrt zu Seiner Wohnstätte. 'Dies ist meine Ruhestatt für immer, hier will ich wohnen, denn ich habe ihn begehrt. '" (Psalm 132:13-14)
Wir wissen, dass „für immer" nicht mit Davids Herrschaft geendet hat. Es ist ganz einfach: Gott liebt Zion (Psalm 78:68, 87:2) und hat es deshalb als Sein ewiges Haus erwählt. Gemäß der Schrift sind wir, du und ich, jetzt dieses Haus (1.Kor 3:16). Es gibt ganz gewiss eine Zeit und einen Zeitpunkt für alles. Ich glaube, dass Gott diese Zeit erwählt hat, um nicht mehr allein durch uns und für uns zu wirken. Wie Er Zion wieder aufbaut, so zieht Er auch ein.
Wie werden wir in Zion geboren?
Geographisch gesehen kannst du in Jerusalem sein aber nicht in Zion, doch kannst du nicht in Zion sein, ohne zuerst in Jerusalem gewesen zu sein. Du kannst von neuem geboren und doch nicht Sein Wohnort sein, aber nicht andersherum. Genau wie es eine Entscheidung ist, den Herrn Jesus zu bekennen und an Ihn zu glauben, so ist es eine Entscheidung in Zion geboren zu sein. Der Unterschied zwischen beiden ist, dass von neuem geboren zu sein eine einmalige Entscheidung ist. In Zion geboren zu sein und Ihn zu erlauben in mir Wohnung zu nehmen, ist eine Entscheidung, die jeden Tag, jede Stunde und jede Minute getroffen werden will.
Um zu wissen, dass unsere Namen in Seinem Register stehen, müssen wir den Herrn täglich einladen, Sein Haus in uns zu befestigen und zu bauen. Psalm 87:5 proklamiert:
„Und der Höchste wird es befestigen".
Wir müssen erkennen, dass dies lediglich der Anfang ist. Genau wie unsere Errettung verlangt es eine neue Stufe von eigenem Zurücktreten und eine totale Veränderung des Lebensstils. Christsein ist nicht nur ein Fahrschein zu Gesundheit, Glück und Himmel. Es geht noch nicht einmal darum, Dinge für das Reich Gottes zu erreichen. Wir übergeben Ihm nicht nur Eigentum und Verwaltungsrecht, sondern erlauben Ihm, rund um die Uhr in unseren Herzen, Sinnen und Körpern zu wohnen. Kein Fleisch kann in Seiner Gegenwart bestehen kann und wir sind zu mehr gemacht als zu einem Platz, den Er besitzt und hin und wieder besucht. Deshalb werden einige gravierende Veränderungen geschehen müssen und der Preis zu leben wird steigen.
„Denn der HERR wird Zion aufbauen, Er wird erscheinen in Seiner Herrlichkeit. Er wird sich wenden zum Gebet der Verlassenen, ihr Gebet wird Er nicht verachten. Dies sei aufgeschrieben für das künftige Geschlecht, und ein neu geschaffenes Volk soll Jah loben. (Psalm 102:17-19)
Heilige Baustelle
Wenn wir über die Geschichte zurückblicken, können wir feststellen, dass Gott ein professioneller Baumeister ist. Für Seine eigenen Häuser wird Er nur die besten Handwerker und Materialien benutzen. Jetzt hat Er uns als Seinen Ort auserwählt. Grundsätzlich müssen wir Ihm die Erlaubnis geben hereinzukommen und alles notwendige zu tun, um Sein Haus zur Perfektion und Vollständigkeit umzubauen - gerade so wie Er es möchte. Wenn Er einmal die Erlaubnis in der Hand hat, beginnt Er sofort mit den Arbeiten.
Den Boden prüfen
Der Bauherr weiß, dass der Boden geprüft werden muss, um sicherzustellen, dass darauf gebaut werden kann. Die Erde muss fähig sein Flüssigkeit aufzunehmen, damit Wasser und Verschmutzung abfließen kann. Andererseits würde das Haus ständig von stehendem Abwasser umgeben sein, welches Gestank verbreiten würde und der Boden wäre ständig nass und nicht begehbar. Zu viel Gestein auf dem Grundstück wird wahrscheinlich extra Zeit und Geld kosten, um den Boden zu sprengen und aufzubrechen. Aber Gott hat dieses Grundstück als Sein Eigentum erwählt. Zeit und Geld bedeuten Ihm nichts. Er wird tun was auch immer notwendig ist und sich soviel Zeit nehmen wie Er braucht, um sicherzustellen, dass der Boden, den Er sich selbst ausgesucht hat, bebaubar ist.
Er testet den Boden des Herzens, um zu sehen, wie gut es damit umgehen kann, wenn wir Ablehnung und Verfolgung erleben oder Unrecht getan bekommen. Er schaut darauf, wie gut es den Müll der Welt und unserer eigenen, sündigen Natur hinaus spülen kann. Verrat ist einer der härtesten Tests, denen wir ausgesetzt werden können. Wir sollen fähig sein, ohne Zwang zu vergeben und zu lieben. Lieben zu lernen ist der entscheidendste, bestimmende Faktor in Gottes Augen.
Das Land räumen
Dies ist normalerweise der nächste Bauabschnitt. Damit das neue Haus gebaut werden kann, müssen möglicherweise eine Menge Abriss- und Räumarbeiten durchgeführt werden. Strukturen, die von unserer eigenen Kraft erbaut wurden müssen niedergerissen werden. Götzen, die auf den Höhen unserer Herzen errichtet sind, und Denkmäler an alte Wunden, die wir insgeheim anbeten, müssen alle entfernt werden. Unkräuter der Welt, die Wurzeln geschlagen und sogar angefangen haben zu knospen und zu blühen und die einen falschen Eindruck von Vergnügen und Erfüllung liefern, müssen entwurzelt werden. Sogar einige Bäume, die weder schlecht noch gut sind, aber einfach im Wege stehen, müssen weg. Dinge wie Freunde, Aktivitäten, Geschenke und Beruf sind nicht notwendigerweise schlecht, aber der Ort, den Gott als Seine heilige Wohnung ausgewählt hat, kann nicht von anderen Dingen eingenommen werden. Manchmal entfernt Er sie zeitweise, um sie später an ihrer richtigen Stelle wieder einzupflanzen. Es fühlt sich etwas so an, als ob ein Bulldozer in unser Leben eingezogen ist. Gewiss, es tut weh, aber der neu gewonnene Blick ist erstaunlich. Vielleicht gibt es sogar einige verborgene Schätze unter der Oberfläche, von denen du gar nichts wusstest.
Das Fundament errichten
Das Fundament ist von größter Bedeutung. Von den flachen, sandigen Ebenen von Texas bis zu den Sumpfländern Floridas und sogar am Rande einer Klippe in Deutschland wirst du auf dieser Erde Häuser finden. Wenn nur das Fundament sicher ist, kann jede Art Boden, der den Test bestanden hat, verwendet werden, um ein Haus darauf zu bauen. Dieser Abschnitt klingt wie ein Kinderspiel, nach all den großen Abrissarbeiten, die gerade stattgefunden haben, aber tatsächlich kann es für einige der schwierigste Abschnitt werden. Wir haben bereits so viel Veränderung und Fortschritt in unserem Leben gesehen, dass wir sehr ermutigt sind. Wir fühlen uns unglaublich rein und frei - fähig mit allem umzugehen, was der Herr uns bringt. Wir haben so viele Tests bestanden und so viel an Ihn abgegeben. Jetzt vertrauen wir Ihm völlig, wissend dass jeder Schmerz zu unserem Besten und Seiner Ehre ist. Es ist gut möglich, dass wir nun über die Maßen enthusiastisch werden, Wir wollen den Fortschritt beschleunigen, denn wir haben ein besseres Verständnis des großen Ziels - fast können wir es sehen.
Das Fundament zu errichten ist solch ein wichtiger Schritt, dass wir es uns nicht leisten können, mit Gott ungeduldig zu werden. Sein Zeitplan ist perfekt und Er weiß, womit jeder von uns später konfrontiert werden wird. Manches Haus wird vielleicht niemals den Druck und die Gewalt eines Tornados erleben, der gerade an dessen Tür vorbei wütet, aber der Herr weiß, dass es für eine Gegend gebaut wird, die anfällig ist für schwere Überschwemmungen und Erdbeben. Er weiß, was jedes Fundament aushalten muss. Es ist gefährlich von uns anzunehmen, dass wir diese Phase aus irgendeinem Grund durcheilen können. Zeit ist kein Thema. Es gibt keine Deadlines, die Er nicht erfüllen kann. Wir werden Ihn nie verfehlen, wenn wir wegen Ihm warten!
„Darum, so spricht der Herr, HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, felsenfest gegründet. Wer glaubt, wird nicht ängstlich eilen. Und ich werde das Recht zur Richtschnur machen und die Gerechtigkeit zur Waage. Hagel wird die Zuflucht der Lüge hinwegfegen, und die Wasser werden das Versteck wegschwemmen." (Jesaja 28:16-17)
Was es kostet, in Zion zu wohnen
Ein Haus, eine Wohnstätte für Gott zu bauen ist eine kostspielige Angelegenheit. Du wirst wahrscheinlich merken, dass was du bisher getan hast (deine geistliche Arbeit) nicht mehr genügt, um dich mit allem Nötigem zu versorgen, um auf dieser neuen Stufe von Beziehung und Gehorsam in Zion existieren zu können. Sei nicht überrascht, wenn du fühlst, dass du „ab-berufen" und im Leib Christi neu platzierst wirst. Mit Ihm an höhere Orte zu gelangen ist zwar eine Beförderung, bedeuten aber nicht notwendigerweise mehr Status und Anerkennung vor den Menschen. Die Ehre zu haben, im Verborgenen, in Ablehnung, Verfolgung und Leiden zu dienen und dabei mit Unverständnis und falschen Anklagen konfrontiert zu werden, kostet eine Menge. Es kostet dich deinen Stolz, deine Menschenfurcht und deine Unvergebenheit, es kostet dich deine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Es kostet dich deine ungeheiligten Gedanken und deinen Ehrgeiz, als auch dein Verlangen nach Position und Kontrolle.
Leidenschaft und Disziplin
Weitere Kosten, die einkalkuliert sein wollen, ist ein neue Intensität von Leidenschaft und Disziplin für die Belange Gottes. Beide müssen eingepflanzt und entwickelt werden. Keins von beiden kann ohne Gottes Gnade erlangt oder aufrecht erhalten werden. Aber Er gibt sie nicht, noch hilft Er sie zu stärken, wenn wir nicht die Bereitschaft und den Willen haben, den Preis zu zahlen. Es wird gesagt, dass Disziplin eine schlechte Entschuldigung für mangelnde Leidenschaft ist. Das ist wohl wahr. Es ist genauso wahr, dass Leidenschaft eine schlechte Entschuldigung für mangelnde Disziplin ist. Gott wünscht sich, jeden Teil von uns zu bewohnen und zu bestimmen: Geist, Seele und Körper.
Die Wahrheit lieben
Wir müssen Ihm erlauben, mit Seinem Licht der Wahrheit in unsere Herzen zu leuchten und damit dort verborgenen Schmerz und Versagen offen zu legen. Der Herr wird nur die Sünden herausholen, die immer noch nicht erledigt sind. Er bringt niemals mit dem Blut Jesu bedeckte Sünden wieder hervor - nur lebende Sünden. Manchmal bitten wir Gott, uns doch unsere Herzen zu offenbaren, aber wenn Er es tut, verleugnen wir unsere Sünden oder versuchen sie wieder zu verdecken. Vor Ihm können wir nackt und ohne Furcht stehen und vertrauen, dass ,so wie Er unsere Sünden aufdeckt, Seine Liebe sie gleichzeitig alle bedecken wird.
Vertrauen wählen
Für uns lautet die Regel „Hände weg" und wir sollten sie unbedingt einhalten. Dies ist Gottes Projekt - Gottes Haus. In Jesaja 66:1 fragt Er: „Wo wäre denn das Haus, das ihr mir bauen könntet, und wo denn der Ort meines Ruhesitzes?"
Es gibt nichts, das wir tun könnten, um Ihn oder uns besser aussehen zu lassen. Wir müssen bereit sein, versteckt oder enthüllt zu sein. Wenn wir versuchen, vor anderen die Dinge, die Gott in uns wirkt zu rechtfertigen, oder versuchen, es besser aussehen zu lassen, als es ist, vertrauen wir einfach nicht darauf, dass der Herr das Beste für uns im Sinn hat und dass Er allein uns dort positionieren kann, wo wir hingehören.
Es ist wichtig für uns aufzuhören, Dinge um der Dige willen zu tun und stattdessen zu beginnen, Ihn einfach so durch uns wirken zu lassen, wie Er ist. Wenn das geschieht, wird der Druck zur Leistung aufgehoben und die Macht zum Glauben freigesetzt. Es ist allein Christus in uns, der die Hoffnung der Herrlichkeit ist (Kol 1:27). Sich um irgendetwas Sorgen zu machen, ist eine Beleidigung für Ihn. Es bedeutet, dass wir Ihm nicht vertrauen, Seinen Willen oder Sein Wort zu erfüllen.
„Die auf den Herrn vertrauen, sind wie der Berg Zion, der nicht wankt, der ewig bleibt." (Psalm 125:1)
Sich zurückziehen
Das Sich-Zurückziehen ist eine tägliche Investition dahin, dass Gott in uns wohnen kann. Leonard Ravenhill bemerkte, dass wir nicht allgegenwärtig sind. Wir müssen uns unsere Gesellschaft für jeden Moment aussuchen. Gott möchte, dass wir die extreme Freude Seiner Gegenwart kennen, wenn wir Ihn über alles und jeden wählen. Jesus zog sich in aller Frühe, als es noch dunkel war, an einen einsamen Ort zurück, um zu beten. Nach Tagen des Dienstes ging Er gewöhnlich auf einen Berg, um sich mit Seinem Vater zu treffen. Jesus wusste, dass dieser stille Ort den Schlüssel zum Leben und Dienst auf Erden enthielt: die Gegenwart des Vaters.
Still sein
Wenn wir uns zurückziehen, müssen wir lernen, all die Gedanken und Stimmen abzuschalten, die unsere Aufmerksamkeit verlangen, damit wir uns auf Jesus richten können. Wir müssen die Vergangenheit und Gegenwart beiseite legen, um jetzt und hier mit Gott zusammenzutreffen. Bruder Lawrence nannte dies „Die Gegenwart Gottes ausüben". Madam Guyon war ebenfalls eine dynamische Schreiberin darüber, die Gegenwart Gottes auszuüben. Sie verstand die Macht, die darin liegt, alles innerlich zur Ruhe kommen zu lassen und mit Gott zu kommunizieren. Dies ist wahrscheinlich der lebenswichtigste Aspekt, unseres Geboren-werden in Zion. Gerade während unsere Seelen ruhig und wir ganz auf Gott ausgerichtet sind, wirkt Er am stärksten in uns.
Dies mag sich nicht sehr nach einem Opfer anhören. Für manche ist es allerdings schwerer fünf Minuten nicht zu denken, planen, träumen oder zu analysieren, als fünf Tage nichts zu essen. Eine Beziehung mit dem Herrn zu haben bedeutet mehr als nur Kommunikation - es bedeutet Gemeinschaft. Da ist genau so viel Kraft in echter Stille, wie in echtem Gebet. Jesaja 30:15 sagt:
„In Stillsein und in Vertrauen ist eure Stärke."
Zusammengefügt werden
Eine der schwierigsten Teile davon, Gottes Heiligtum zu werden, ist zweifelsohne die Notwendigkeit, mit anderen Gläubigen zusammengefügt zu werden. Dies wurde „die Gegenwart Gottes ausüben" genannt. Gott ist immer gut, gerecht, treu und liebevoll. Auch wenn wir nicht verstehen, was Er tut, liegt etwas Beruhigendes darin, zu wissen, dass Er Gott ist und unsere Bestes meint. Menschen dagegen sind nicht so leicht zu lieben und ihnen Vertrauen zu schenken. Sie werden regelmäßig erfolgreich versagen.
„So seid ihr nun nicht mehr Fremde und Nichtbürger, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Ihr seid aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Christus Jesus selbst der Eckstein ist. In Ihm zusammengefügt, wächst der ganze Bau zu einem heiligen Tempel im Herrn, und in Ihm werdet auch ihr mitaufgebaut zu einer Behausung Gottes im Geist." (Eph 2:19-22)
Um Sein heiliger Tempel zu sein, müssen wir zusammen „mitaufgebaut [werden] zu einer Behausung Gottes im Geist." Er betete, dass wir ebenso eins seien, wie Er und der Vater eins sind (Johannes 17:21-22). Wir müssen lernen, uns aufeinander zu verlassen. Jesus sandte Seine Diener jeweils zu zweit aus. Es ist lebenswichtig, dass wir nicht nur vergeben und lieben, sondern auch beginnen, unseren Brüdern und Schwestern wieder zu vertrauen.
„[Liebe] erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, erduldet alles" (1.Kor 13:7).
„Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen. [..] Wie der Tau [..] der herabfließt auf die Berge Zions. Denn dorthin hat der HERR den Segen befohlen, Leben bis in Ewigkeit." (Psalm 133:1-3)
Wenn wir passend zum Leib Christi zusammengefügt sind, so folgt daraus Segen, Verantwortlichkeit gegeneinander, Autorität (jemand, der nicht unter Autorität steht, wird auch keine Autorität tragen), eine Vision für Gottes großen Plan und überfließendes Leben. Uns ist gesagt, dass demjenigen, der Seinen Leib nicht richtig beurteilt, nicht einmal erlaubt ist, das Abendmahl zu nehmen (1.Kor 11:27-29). Es wird Zeit, dass wir unsere eigenen Pläne beiseite legen und lernen, andere vorzuziehen. Es ist Zeit, dass wir unsere einzelnen Visionen vereinigen und sie zusammenfügen zu der Gemeinde als Gesamtheit. Wenn zwei Steine passend zusammengefügt werden, werden dabei oft kleine Teile abgebrochen. Da gibt es Reibung und größere Lasten und vervielfachte Stärke. Von welchem Nutzen ist ein einzelner Stein, mitten auf einem Feld?
1.Kor 2:16 sagt:
„Denn 'Wer hat den Sinn des Herrn erkannt, dass er Ihn unterweisen könnte?' Wir aber haben Christi Sinn."
Deshalb müssen „wir" bereit sein, uns als Individuen für den großen Plan Gottes aufzugeben, damit die Gemeinde den Sinn Christi habe und wirklich Seine Wohnstätte hier auf Erden wird.
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