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Der Baum im Sturm - Margit Kranich
Ich hab jetzt im Lobpreis ein Bild gehabt. Und zwar sah ich, wie ein großer Sturm kam. Und dieser Sturm wehte über das Land hinweg. Und dann sah ich einen Baum, der genau in dieser Sturmzone stand. Dieser Baum konnte sich in diesem Sturm nicht beugen und er knarrte und es waren Geräusche, das ihm der Sturm zu schwer war und er hatte Angst zu brechen. Dann sah ich aber, wie dieser Sturm diesen Baum ganz sanft übernahm und ihn ganz langsam beugte.
Rechts und links an diesem Baumstamm waren alte Hütten gebaut und durch dieses sanfte Bewegen des Baumes wurden diese Hütten niedergerissen. Der Stamm von diesem Baum wurde frei. Und durch diese Bewegungen hin und her, durch dieses Ausdehnen der Rinde, fiel das Moos, was sich an diesem Stamm angesetzt hatte, herunter und die Rinde war wieder frei und sie konnte atmen - sie war biegsam geworden.
Und ich sah, wie durch die Bewegungen dieses Sturmes, der Baum bis zu seinen extremen Biegungen gebracht wurde und die Erde rechts und links, wo das Wurzelwerk war, sich auflockerte und wieder fruchtbar wurde.
Und dann sah ich wie sich dieser Baum immer mehr in diesem Sturm hingab und sich mit diesem Sturm hin und herbewegte. Und ich sah, dass in der Krone dieses Baumes Nester gebaut waren, wo schwarze Vögel drinsaßen. Und da waren diese Schmarotzerpflanzen - diese Misteln - und durch diesen Sturm wurde diese Krone so durchgeschüttelt, dass diese Schmarotzerpflanzen und auch diese Nester aus dieser Baumkrone rausfielen und die Vögel davonflatterten.
Und der HERR sagt: Meine Kinder, habt keine Angst vor diesem Sturm. Der Sturm wird euch nicht brechen, der Sturm wird euch reinigen, damit meine Gedanken in euch hineinkommen. Damit meine Gedanken, mein Friede in euch Raum gewinnt. Dieser Sturm wird euch nicht brechen, sondern er lehrt euch, sich vor mir zu beugen - dem allmächtigen Gott. Er hilft euch, dass ihr heil werdet, dass ihr euch beugen könnt in Demut vor mir. Dieser Sturm wird euch nicht entwurzeln, sondern er macht das Land auf dem ihr steht fruchtbar. Habt keine Angst vor diesem Sturm, sondern gebt euch hin - denn ich bin im Sturm. Ich bin im Sturm. Und im Sturm gibt es den Ort der Bewahrung. Schaut auf mich.
Gottes Werk im Verborgenen in Deutschland - Elke Henkel
Ich habe Deutschland gesehen und über Deutschland lag so eine dunkle Decke. Es war aber keine Decke im Ganzen - es waren lauter einzelne Decken. Und dann habe ich gesehen, wie Gott angefangen hat, Teile hochzudecken, Teile von Deutschland aufzudecken. Und dann kam sein Volk in Reinheit hervor, in Klarheit hervor - in Heiligkeit, in Ehrfurcht vor Gott. Es waren verschiedene Teile, wo Gott angefangen hat, diese Decken wegzunehmen.
Und der HERR sagt: Sein Werk ist noch im Verborgenen. Vieles, vieles was er getan hat, ist im Verborgenen. Und vieles in uns, was er an uns getan hat, ist im Verborgenen und wir sollen uns diesem Prozeß weiterhin hingeben. Wir sollen weiterhin diese Haltung haben: vollende Dein Werk in mir. Vollende dein Werk in mir. Ich möchte Teil sein an diesem Ort, wo diese Decke weggerissen wird. Der HERR will einfach ermutigen. Er wird diese Dinge, diese Decke, wo du manchmal gedacht hattest es sei der Feind, aber es ist nicht der Feind - der HERR tut Dinge im Verborgenen.
Er möchte das wir echt werden, wenn wir alleine sind. Es zählt nicht, wie wir sind vor Menschen, sondern er möchte das wir echt werden, wenn wir alleine sind zu Hause. Ob wir ihn hochhalten, ob wir ihn lieben, ob wir treu sind im Kleinen, ob wir wahrhaftig sind, ob wir uns nicht dem Zorn hingeben. Er möchte ein tiefes Werk im Verborgenen tun - und er tut das bis es vollendet ist.
Und dann ist der Zeitpunkt, wo er diese Decken wegnimmt.
Es wird über ganz Deutschland ein Wegnehmen dieser Decken geben. Und der HERR wird sein Volk aufrichten. Der HERR wird sein Volk sichtbar machen für die Menschen. Und es wird eine Zeit kommen, wo Menschen das einfach sehen werden, wo wie berührt werden, wo sie ihr Leben Jesus geben können, weil sie die Klarheit, den Schein, die Heiligkeit, die Wahrheit in uns sehen werden. Aber diese Vorbereitung ist wichtig, sagt der HERR und er ermutigt dich - er ermutigt dich, all diese Bedrückung, diese Bedrängnis, auch diese Krankheit - sie müssen weichen. Gib nicht auf, sagt der HERR. GIB NICHT AUF! Es kommt die Zeit meiner Herrlichkeit - meiner Herrschaft. Und ihr werdet gehen und Menschen freisetzen. Gebt nicht auf!
aus dem Gottesdienst der Gemeinde Neues Land e.V. Berlin
17. Dezember 2000
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